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Switzerland

Regie: Joseph Spaid
Produktion: Bulk Films

Autoren: Dodo Hunziker, Jonathan Bland, Joseph Spaid, Staffan Boije
Kamera: Jonathan Bland
Montage und Ton: Dodo Hunziker
Sounddesign: Anna Halldorsdottir

Kiran over Mongolia

Dokumentarfilm, USA, 86 Min., DVCAM

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Ausschnitte 6' 08"

Kuma, ein junger Kasache, verfolgt die Wurzeln seines Grossvaters, der in jungen Jahren Adlerjäger war. So reist Kuma in die abgelegene Bergregion, das Land seiner Familie. Dort, im äussersten Westen der Mongolei, erfüllt er sich seinen Traum: er fängt und trainiert seinen eigenen Steinadler. Unter den Fittichen eines einheimischen Adlermeisters namens Khairatkhan lernt Kuma, mit seinem Adler zu jagen. Er erlernt aber auch die alten Traditionen seiner beinahe untergegangenen Kultur.

Situiert in der atemberaubend schönen und exotischen mongolischen Landschaft, entführt KIRAN den Zuschauer in eine von der Zeit vergessene Welt. Die Kasachen in der Mongolei lebten siebzig Jahre lang, isoliert durch den "eisernen Vorhang" der Sowjetunion, von der westlichen Zivilisation abgeschirmt. Diese Isolation hat die kulturelle Identität der Kasachen massiv gestärkt. Ihre Kultur ist ironischerweise besser erhalten als diejenige der Kasachen von Kasachstan, wo die Bevölkerung stark "russifiziert" wurde.

Das Filmteam verbrachte für die Dreharbeiten dreieinhalb Monate in der Mongolei. Die Filmer lebten mit den Protagonisten unter den einfachsten nomadischen Lebensumständen. Sie erhielten so einen tiefen Einblick in das Leben der unglaublich grosszügigen Einheimischen. Das Team war häufig zu Pferd unterwegs, bis in die wahrscheinlich entlegensten Berge der Welt. Der Fokus der Filmarbeit lag nicht nur auf ungesehenen Bildern des grossartigen Steinadlers und seinem Meister, sondern auch auf der Erforschung der berührenden Beziehung zwischen Mensch und Tier sowie dem Verhältnis zwischen Meister und Lehrling.

Die Form des Filmes folgt der epischen Erzählung. Sie ist damit dem Spielfilm nahe. Die Protagonisten sind aber wirkliche Leute, die ihre wirkliche Geschichte leben. Lokale Musiker spielen den Soundtrack und sind selber in die Geschichte eingebettet.

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